Raubritter
Unter dem blutroten Mond wandeln,
mit übermenschlicher Macht
dunkle Kreaturen, bereit zu handeln,
Bis ihnen Blut dargebracht.
Beim ersten Schein des Sonnenfeindes,
Sie erwachen aus dunkeln Ecken,
Und während der Nacht sie indes,
Versuchen sich vor den Menschen zu verstecken.
Geht ein Geschöpf dennoch in der Dunkelheit,
Alleine seinem schicksalhaften Pfade,
Handeln sie, gleich einer Gottheit
Und berauben ihn seinen Lebenssaft, ohne Gnade.
In einem magischen Bann ziehen sie dein Herz,
Nehmen dich gefangen in ihre Welt,
Lassen dich ihn spüren den bittersüßen Schmerz,
Bis dein Widerstand endgültig fällt.
Drum sei nicht leichtfertig, mit deinem Leben,
Wenn du durch einsame Schwärze ziehst.
Versuche lieber Acht zu geben,
Damit du rote Augen, schon vorher absiehst.
Carolin Rückriem


